Größere Brust durch Hormone - Ist das möglich?

Ein großer Busen ist der Traum vieler Frauen. Aus Angst vor Operationen und den damit verbundenen Schnitten und möglichen Risiken sind immer mehr Frauen auf der Suche nach einer alternativen, invasiven Möglichkeit die Brüste zu vergrößern.  Dabei stoßen viele auf die Möglichkeit eine größere Brust durch Hormone zu erlangen. Es ist allgemein bekannt, dass das Drüsengewebe der weiblichen Brust auf Hormone reagiert. Beispielsweise beginnt die Brust in der Pubertät zu wachsen und nimmt auch während einer Schwangerschaft an Volumen zu. Ist also eine Größere Brust durch Hormone - im speziellen durch die externe Zufuhr - tatsächlich möglich? Als Fachchirurg im Bereich Brustvergrößerung München möchte ich Sie über diese vermeintlich einfache Methode genauer aufklären.

Größere Brust durch Hormone - Wirkungsweise

Tatsächlich sorgt die Zugabe von Sexualhormonen (im Speziellen das weibliche Geschlechtshormon Östrogen) für ein Wachsen der Brüste. Immerhin ist die Ausschüttung dieses Hormons auch für das Brustwachstum in der Pubertät verantwortlich. Wird dieser Stoff durch die Anti-Baby-Pille oder spezielle Präparate eingenommen, kann das Östrogen eine Größenzunahme der Brüste um bis zu zwei Körbchengrößen mehr bewirken. Hormone sind die chemischen Botenstoffe unseres Körpers. Sie übermitteln Nachrichten zwischen Organen und einzelnen Zellen und sorgen dafür, dass alle biologischen Prozesse im menschlichen Körper richtig ablaufen. In der Pubertät beginnt bei Mädchen die Gonadotropinkonzentration im Blut anzusteigen. Dieser Prozess bringt die Eierstöcke dazu, langsam und kontinuierlich das Geschlechtshormon Östrogen abzusondern. Diese bringen wiederum das Brustdrüsengewebe zu wachsen und die weibliche Brust formt sich nach und nach. Da Östrogen auch für die Bildung der Plazenta und somit der Menstruation verantwortlich ist, wird dieses kontinuierlich bis in hohe Alter ausgeschüttet. Dieser Prozess sorgt dafür, dass der Busen seine Form beibehält und nicht wieder schrumpft.

Ist eine größere Brust durch Hormone tatsächlich so einfach?

Eine größere Brust durch Hormone ist, wie Sie sehen, tatsächlich machbar. Jedoch gerät der gesamte Hormonhaushalt durch die zusätzliche Dosierung aus den Fugen. Daraus resultieren Nebenwirkungen wie Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Bluthochdruck und vieles mehr. Hier sollte jede Patientin selbst entscheiden, ob eine größere Brust durch Hormone diese Nebenwirkungen tatsächlich Wert sind. Beachten Sie dabei, dass die Risiken und deren Ausmaße nicht im Vorfeld kalkulierbar sind. Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass die Größere Brust durch Hormone Methode eine kontinuierliche Östrogenzufuhr bedarf. Das bedeutet, dass nach Absetzen der Hormontherapie, der Busen wieder an Volumen abnimmt. Das hat oftmals eine Brusterschlaffung zur Folge.

Mein Fazit zum Thema Größere Brust durch Hormone

Wenn Sie eine größere Brust durch Hormone erzielen wollen, ist das an sich zwar eine unaufwendige Methode, jedoch sind Hormone sind für eine nachhaltige Brustvergrößerung nicht geeignet. Nach Absetzen der Hormonbehandlung, nimmt nehmen die Brüste wieder an Größe ab. Das Risiko Nebenwirkungen zu erleiden, die sich schädigend auf Ihren Körper auswirken, ist einfach zu hoch. Sollten Sie trotzdem nicht auf eine Brustvergrößerung verzichten wollen, so kann ich Sie gerne umfangreich über die operative Vergrößerung aufklären und Ihnen eventuell Ihre Bedenken nehmen. Sollten Sie sich für weitere Themen der Schönheitschirurgie interessieren, so würde ich mich freuen, wenn Sie sich durch die restlichen Beiträge meines Blogs lesen.

 

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Dr. med. Christian Lenz
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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